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Neuigkeiten November 2009
Namibiareise vom 7.11. - 23.11.2009

Gertrud und Jürgen Schmotz haben uns, eine 9-köpfige Freundesgruppe, durch den nördlichen und südlichen Teil Namibias geführt. Unterwegs waren wir mit einem gemieteten Mercedesbus und ihrem eigenen Allradfahrzeug.

Von Klein-Windhoek aus fuhren wir zum Waterbergmassiv, nach dessen Besteigung wir mit einer grandiosen Aussicht über die weite Ebene belohnt wurden.
Von der Lodge aus besichtigten wir am nächsten Tag das Projekt "Steps for children" in Okakarara. Wir waren alle sehr beeindruckt von der hier geleisteten Arbeit. Die gezielte Entwicklungsförderung, die von den Kindern begeistert aufgenommen wird, die Freude der Kinder beim Vorsingen ihrer Lieder. Betroffen machte mich, welche große logistische Arbeit mit einfachsten Möglichkeiten bewältigt werden, z.B. die winzige Nähstube, die kleine Küche und auch die Gruppenräume der Kinder. Beeindruckend war auch die Aufführung der Theatergruppe der Jugendlichen, die mit Stolz und großem Engagement die Geschichte ihres Volkes darstellten, unterstützt von Hererofrauen des Projektes. Wir konnten viel über das Konzept erfahren, auch über das Ziel von Steps for Children, dass es sich in Zukunft selber tragen soll, z. B. über das Theaterspielen vor Touristen, dem Ausweiten des Nähprojektes und mit dem zukünftigen Ertrag von Oliven.

Betroffen und berührt fuhren wir zum Waterberg-Plateau zurück. Nächstes Ziel war die Etosha Pfanne. Von unserer Lodge aus - dort war ein Wasserloch für das durstigen Wild angelegt - sahen wir aus nächster Nähe die dort lebenden Tiere. Am letzten Abend bestaunten wir sogar einen Löwen, der sich mit mächtigem Gebrüll ankündigte. Durch die abwechslungsreiche Berglandschaft, über Sesfontein, zu dem noch ursprünglich lebenden Himbavolk ging unsere Reise nach Swakopmund, ins kältere Klima, zurück in deutsche Zivilisation. An der sog. Mondlandschaft vorbei ins Naukluftgebirge zur Ababis-Farm, die wir durch eine Panne erst spät in der Nacht erreichten.

Es war spannend über das Farmerleben und über das Zusammenleben des Nama-Volksstammes mit den Deutschen zu erfahren. Ein Höhepunkt waren die Sanddünen in Sossousvlei, die wir mühevoll bestiegen und die aufkommenden Schatten und die goldbraune Färbung der Dünen bei Sonnenuntergang erlebten. Abschluss und Genuss war das Hotel Bougain-Villa in Klein-Windhoek, wo wir noch einmal die vielen Eindrücke verarbeiten konnten. Am letzten Abend saßen wir bei Sonnenuntergang 20 km von Windhoek entfernt, im Okapuka-Restaurant,bestaunten in einem Wasserloch Krokodile und vor unseren Augen grasten Warzenschweine, Antilopen, Gnuherden, und fünf Giraffen tauchten auf, so als ob alle sich von uns verabschieden wollten. Ein unvergesslicher Abend.

Bei Gertrud und Jürgen möchte ich mich für die hervorragend organisierte Reise und für ihre investierte Zeit bedanken, auch im Namen aller Mitreisenden.

Irmgard Fröhlich, Friedrichshafen Fachlehrerin für integrierte Vorschulen

Bilder: Alfons Rembt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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