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Der Vorschulkindergarten
für 20 Waisen und anderen gefährdeten Kleinkindern bildete die erste
Stufe. Heute sind es über achtzig Kinder in drei Gruppen.Im
Jahr 2008/ 09 konnten 21.612 Essen für die Bedürftigen ausgegeben
werden.
Die Küche ist 2,5 qm groß - hier wird täglich für alle gekocht. Eine
neue Küche und ein entsprechender Speisesaal wird dringend benötigt.
So ein Gebäude würde in Deutschland 200 000 Euro kosten. Jürgen Schmotz
meint, mit 20 000 Euro kommen wir in Okakarara hin. Mit jedem Jahr
erhöht sich die Zahl der hungrigen Kinder. Wichtigstes Ziel ist es,
dass die von Spenden unterstützen Menschen in wenigen Jahren unabhängig
von fremder Hilfe werden.
Die Nähstube zählt zu den Einkommen generierenden Steps. Alleinerziehende
Mütter erwirtschaften für sich hier ein geringes Einkommen. Was darüber
hinaus vom Verkauf verbleibt, fließt in die Suppenküche. Ein neuer
Step, der 14 arbeitslose Jugendliche beschäftigt, eine Theatergruppe
für Touristen, bringt den jungen Menschen Taschengeld. Der Gewinn
durch Eintrittsgelder geht ebenfalls an die Suppenküche.
In der Hererostadt
Okakarara herrscht eine Arbeitslosigkeit von 65 %. Ohne die vielen
kleinen und großen Spenden wäre alles nicht möglich geworden.
Vergelts Gott allen die uns halfen und weiterhin unterstützen wollen.
Das Ehepaar Schmotz engagiert sich in Namibia ehrenamtlich, sechs
Monate im Jahr.
Zum Bild: Die Küchenhilfe,
Tare alleinerziehende Mutti, spült im Freien, weil in der Küche zu
wenig Platz ist.
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